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Amateurfunk

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Summits on the Air - Österreich / Tirol


Ein Video über Bergwanderungen mit Amateurfunk in Österreich / Tirol.
02:10 - 05:30 Steinermandl / 05:40 - 08:50 Hochstein / 09:00 - 10:00 Kitzbüheler Horn

18. Mai 2009 - Steinermandl - OE/TI-381

Im Mai 2009 war die Straße zwischen Oberlienz und Zettersfeld wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Umleitung führte abenteuerlich über einen Forstweg auf dem nur ein Auto Platz hatte am Abhang entlang. Wir parkten vor Zettersfeld. Die Seilbahn war nicht in Betrieb. Von Zettersfeld kletterten wir in ungefähr 1,5 Stunden die 350 Höhenmeter zum Steinermandl auf 2213 m.

23. Mai 2009 - Hochstein - OE/TI-443

Auf dem Rückweg von Italien wollten wir noch eine portable Amateurfunk Aktivität in Österreich unternehmen. Ich wusste noch das der Berg bei Lienz gegenüber dem Steinermandl auch ein SOTA Gipfel ist. Doris entdeckte den Wegweiser zum Hochstein. Für die Straße von Bannberg bis zum Parkplatz wird (wie auch bei den beiden anderen Gipfeln) eine Maut erhoben. Wir wanderten an der Hochstein Hütte vorbei in 15 Minuten bis zum Gipfelkreuz auf 2057 m. Die Bedingungen waren mäßig. Zu meiner Freude antworteten unter anderem Carolyn G6WRW/M, sowie Michael DD8IU/P für einen Gipfel-zu-Gipfel Kontakt auf dem SOTA Berg DM/BW-117 Weißer Stein. Im Video sieht man bei Minute 08:00 während der QSOs im Hintergrund die SOTA Referenz OE/TI-232 Böses Weibele mit 2521 m. (Hier gibt es weitere Fotos von einer Hochstein Wanderung im September 2010)

23. Mai 2009 - Kitzbüheler Horn - OE/TI-461

Auf unserem weiteren Weg durch Tirol fuhren wir durch Kitzbühel. Wir folgten der Panoramastraße zum Kitzbüheler Horn und fanden uns während der letzten Sonnenstrahlen an der Mittelstation der Seilbahn wieder. Wir wussten wenn wir jetzt losgehen, müssten wir im Dunkeln absteigen. Aber das Wetter war schön und der Weg bis zum Gipfel anscheinend gut ausgebaut. Wir entschlossen uns spontan zu starten. Von der Mittelstation eilten wir 325 Höhenmeter bis zum Gipfel. Oben angekommen dämmerte es zunehmend. Die Lichter von St. Johann in Tirol lagen 1300 Höhenmeter unter uns. Die Funkbedingungen waren fürchterlich. Auf 40 m über das gesamte Band QRM S9+, es war keine Lücke zu finden, und sogar auf 20 m QRM durchgängig S7. Etwas ungeduldig gelangen vier QSOs. Im Schein der Taschenlampe packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns an den Abstieg.